Die Energetik nach TCM ist für mich wie ein Landwirt der ein Feld bestellt. Er arbeitet immer im Einklang mit der Natur – vorausschauend, sensibel und vertraut mit verschiedenen Methoden der Bearbeitung.
In der TCM ist eine intensive Beobachtung des Klienten bereits ein valide Methode sich einen ersten, guten Überblick über den Zustand des Klienten zu verschaffen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin nennt man das die „Vier diagnostischen Verfahren“ – Betrachtung, Befunderhebung durch Geruch und Gehör, Betastung und Befragung.
 
In der Regel wird in der energetischen Sitzung nach TCM ein roter Faden eingehalten und je nach Sitzungsstatus und Betrachtung allgemeiner oder detaillierter ausgeführt:
• Erhebung der energetischen Disharmonie
• Yin oder Yang Zustand
• Befragung, Tastung des Pulses und Inspektion der Zungen
• Meridian-Energie-Ausgleich nach den 5 Elementen, Akupunkturpunkte, Methoden
 

Sowohl in der Traditionellen Chinesischen Medizin als auch bei Jin Shin Jyutsu liegt ein wesentlicher Beitrag zur Harmonisierung der Körpers in der Atmung. Daher beginne ich auch eine energetische Sitzung nach TCM regelmäßig mit einer Atemübung aus Jin Shin Jyutsu. Die Übung besteht aus 36 Atemzügen. 36 Mal bewusst aus- und 36 Mal bewusst einatmen. Diese Übung löst den Klienten vom Alltagsstress und einer etwaigen Unruhe und Rastlosigkeit.
In der Vorstellung der Chinesischen Medizin atmen auch Himmel und Erde.
Der Atem zeigt sich in verschiedenen Funktionen. Er ist sowohl ein physiologischer Prozess als auch ein seelischer Ausdruck und ein geistiger Vorgang. Der Atem ist die Brücke zwischen Körper, Geist und Seele.
 
 
 

„Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.“

Chinesisches Sprichwort