Bei der Ausbildung zur Yogalehrerin wurden wir gleich in der ersten Stunde gefragt, als welchen Yogi/Yogini wir uns bezeichnen würden und wie unser bisheriger Yogaweg verlaufen ist. Ich habe mich spontan als
„hop-on/hop-off Yogini“ geoutet.
 
Wie viele andere habe ich mal den einen Stil ausprobiert, dann wieder eine andere Richtung eingeschlagen. Mein erster Kontakt hat allerdings schon im frühen Kindesalter (Danke, Mutti!) stattgefunden.
Als Jugendliche interessierte mich dann aber mehr der Teil der Meditation als die Asana-Praxis. (War irgendwie cooler am Seeufer zu sitzen und zu meditieren.)
 
Trotz dieser frühen Einflüsse war meine innere Bereitschaft wohl noch nicht so weit. Bis mich mein Weg zum Ashtanga Vinyasa Yoga brachte, den ich auch einige Jahre praktizierte. Dennoch bemerkte ich in all der Zeit, dass ich immer noch auf der Suche war. Ich wollte mich mehr auf die Wurzeln des Yoga und der Asanas konzentrieren und bin so vorerst beim Hatha Yoga gelandet.
 
Yoga ist für mich zur Ruhe kommen, Zentrieren, Energie tanken, Körper und Verstand kräftigen. Vor allem aber sehe ich in Yoga ein Mich-Selbst-Kennenlernen.
 
Hatha steht für Sonne und Mond. Also oben und unten. Im Jin Shin Jyutsu findet sich ein sehr ähnlicher Ansatz. So schließt sich der Kreis und mein Weg geht weiter.
 
 
„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden“.
Marlon Brando (1924 -2004), Schauspieler